ReiseBBBegleiter 2026

Römische Siedlung und Kultstätte Auf der„Ottmarsheimer Höhe“ befand sich im 2. und 3. Jahrhundert n.Chr. eine große römische Siedlung. Zu besichtigen ist ein freigelegter Keller mit Lichtöffnungen. Etwa 50 Meter westlich des Kellers befinden sich die Reste eines Mithras-Tempels. Diese Kultstätten wurden unterirdisch angelegt. Der Mithras-Kult war bei den Römern sehr beliebt und weit verbreitet. Im Zentrum dieses ausschließlich den Männern vor- behaltenen Kultes stand der Lichtgott Mithras. In der Anlage selbst sind zwei sehr schön gearbeitete Altäre der Mondgöttin Luna und des Sonnengottes Sol als Kopien ausgestellt. Von der Anlage aus hat der Besucher einen fantastischen Rundblick auf das Neckartal und die umliegenden Weinberge. Mithras-Tempel, Römischer Keller und ein fantastischer Rundblick Text- und Bildtafeln geben dem Besucher aufschlussreiche Erläuterungen zu den Funden und zu den Inhalten des Mithras-Kultes. Kostenlos Beide Anlagen sind frei zugänglich und über das Industriegebiet Ottmarsheimer Höhe zu erreichen und dort ausgeschildert. Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Kulturreiches 3B-LAND Vor knapp 300 Jahren, im Jahr 1723, kamen sechs jüdische Familien nach Freudental und erhielten von der damaligen Dorfherrschaft einen liberalen Schutzbrief. Die bald darauf erbaute klassizistische Synagoge, der jüdische Friedhof und weitere Spuren im Ort und in schriftlichen Quellen zeugen von blühendem Leben dieser jüdischen Gemein- de und von ihrem Einfluss weit ins württembergische Unterland hinaus. Im Jahr 1862 waren sogar fast die Hälfte der Freudentaler Einwohner Juden. Zwar wurde auch die Freudentaler Synagoge 1938 geschändet, aber nicht komplett zerstört. So zeigt uns heute die Genisa, der Synagogenschatz, mit seinen Kalenderfrag- menten und hebräischen Schriften das reiche kulturelle Erbe der jüdischen Gemeinde. Für Gruppen allen Alters Pro Person: 10,- € Weitere Themen und Theaterspazier- gänge gerne nach Absprache. Das PKC lädt herzlich ein zu seinen kulturellen Veranstaltungen! Führung: Jüdisches Leben in Freuden- tal” – Synagoge und deren Geschichte, Genisa mit „Synagogenschatz” sowie Besuch des jüdischen Friedhofs Ab 12 Personen, 2h Für Schulklassen Kostenlos Infos und Anfragen: www.pkc-freudental.de Strombergstraße 19, 74392 Freudental, Tel. 0 7143/24151 (Hildegard Gooss) und Tel. 0 7143/2 4142 (Michael Volz), mail@pkc-freudental.de Ehemalige Synagoge und jüdischer Friedhof in Freudental Pädagogisch-Kulturelles Centrum Ehemalige Synagoge Freudental (PKC) Anmeldung: Tel. 07143/8041-0 Außerdem im Angebot: Führung mit Weinprobe Römerhaus Walheim Die beeindruckende Ruine eines römischen Handelshauses zählt zu den herausragenden römischen Kulturdenkmälern der Region. Neben dem Kernstück der Ausstellung sind im Museum Römerhaus Walheim ausschließlich Funde aus der römischen Siedlung von Walheim zu sehen. Stolz ist das Museum, ein reichhaltiges Spektrum an Dingen aus dem täglichen Leben der Römer präsentieren zu können. So zeugen fein gearbeitete Architekturteile, wie Säulen, Fensterrahmen oder Mauerwerk, von der Steinmetzkunst der Römer. Haarnadeln, Würfel, Schmuck und Geschirr geben Einblick in das Leben vor 1800 Jahren. Eintritt Pro Person: 2,- € (Kinder1,- €) Gruppenführung 35,- €, zuzügl. Eintritt 1–1,5h Römerstraße 16, 74399 Walheim, Tel. 0 7143/80 41-0, www.walheim.de, www.roemerhauswalheim.de Öffnungszeiten: April – Oktober SA14 –18 Uhr, SO & Feiertag 10 –18 Uhr Römerhaus Walheim 25 Galerien, Ausstellungen, Museen

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQzNTU=