Hunger, Pest und Tod - der Dreißigjährige Krieg in unseren Städten

Lange blieb Württemberg vom 1618 in Böhmen ausgebrochenen Konfessionskrieg verschont. Ab 1634 jedoch brach mit Gewalt, Hunger und Pest die größte Katastrophe der bekannten Geschichte über das Land herein. Binnen weniger Jahre wurden 70-80 % der Menschen Opfer von kriegerischer Gewalt, mehr aber noch von den Begleitern des Krieges, von Hunger und Pest. So waren in Bietigheim etwa von 1800 Einwohnern vor 1634 nur vier Jahre später noch kaum 200 verblieben. Die Überlebenden waren traumatisiert, viele Häuser und Dörfer standen leer. Welche Spuren hat diese Katastrophe in unseren Städten hinterlassen? Welche dramatischen Geschichten gehen mit diesem menschlichen Aderlass einher? Wie wurden die entstandenen Lücken wieder gefüllt? Begleiten Sie unsere Stadtführer auf einem Gang durch dunkle Seiten der Stadtgeschichte.

 

In Bietigheim-Bissingen: Sonntags, 15 April und 21. Oktober 2018 / Start: 14 Uhr, Kronenplatz

In Besigheim: Sonntags, 22. April und 14. Oktober 2018 / Start: 14 Uhr, Marktplatz

In Bönnigheim: Sonntag, 8. April und Samstag, 6. Oktober 2018 / Start: 14 Uhr, Burgplatz

 

Mit freundlicher Unterstützung der Historischen Gesellschaft Bönnigheim, des Geschichtsvereins Besigheim und des Geschichtsvereins Bietigheim-Bissingen.

 

Diese Führung ist für Sie kostenlos.